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Suchbegriff: Vereinigte Staaten

Die Wirtschaftsanalysten Adam Posen und Peter Orszag führen Argumente für ein mögliches Wiederaufflammen der Inflation im Jahr 2026 an und verweisen dabei auf verzögerte Auswirkungen von Zöllen, eine lockere Fiskal- und Geldpolitik, einen Rückgang der Zahl der Arbeitsmigranten und steigende Inflationserwartungen. Sie argumentieren, dass die Inflation bis zum Jahresende 4 % überschreiten könnte, und widersprechen damit der vorherrschenden Meinung, dass die Inflation unter Kontrolle sei. Der Artikel untersucht ihre Argumente und präsentiert Gegenargumente, darunter Produktivitätssteigerungen durch KI und die Reaktionsfähigkeit der Fed, wobei jedoch auch Bedenken hinsichtlich der Fiskal- und Geldpolitik anerkannt werden.
Der Schweizer Maschinenhersteller Schlatter meldete für 2025 einen Umsatzrückgang von 104,4 Millionen Franken (minus 7,8 %) und einen Rückgang des Auftragseingangs um 91,1 Millionen Franken (minus 10,4 %), bedingt durch US-Zölle, Währungseffekte und Kostendruck. Trotz dieser Rückgänge erwartet das Unternehmen ein leicht positives EBIT und schätzt die Marktaussichten für 2026 vorsichtig positiv ein, wobei das Schweißsegment im ersten Halbjahr gut ausgelastet war.
Der Artikel kündigt ein kurzfristig angesetztes Investitionsforum in Zürich an, das sich mit dem wirtschaftlichen Aufstieg Indiens befasst und das starke BIP-Wachstum, die demografischen Vorteile und die jüngsten Handelsabkommen des Landes, darunter das TEPA mit der EFTA, hervorhebt. Die Veranstaltung bietet Vorträge von Experten und soll Investoren Einblicke in die wirtschaftlichen Chancen und die strategische Positionierung Indiens vermitteln.
Donald Trump verkündete einen „unbegrenzten Deal” mit Mark Rutte von der NATO bezüglich Grönland und behauptete, damit eine geopolitische Krise gelöst zu haben, die die transatlantischen Beziehungen bedrohte. Die europäischen Staats- und Regierungschefs bleiben jedoch skeptisch und vorsichtig, wobei Dänemark betont, dass eine Übertragung der Souveränität die Zustimmung Grönlands erfordert. Die Ankündigung erfolgt inmitten von EU-Krisensitzungen, die sich mit Trumps Drohungen befassen, während die Telekommunikationsreformen der Europäischen Kommission sowohl Telekommunikationsunternehmen als auch Big Tech enttäuschten.
Nach der Verhängung von Zöllen auf Indien durch Präsident Trump hat China indischen Exporteuren Hilfe angeboten, um ihnen den Zugang zum chinesischen Markt zu erleichtern. Indiens Exporte nach China sind in letzter Zeit stark angestiegen, vor allem aufgrund von Meeresprodukten und Elektronik, da sich die bilateralen Beziehungen verbessern und Neu-Delhi eine Diversifizierungsstrategie umsetzt, um den Auswirkungen der US-Zölle entgegenzuwirken. Während die indischen Exporte in die USA unter dem 50-prozentigen Zollregime nur geringfügig zurückgingen, bemüht sich das Land aktiv um neue Handelspartnerschaften.
Die globalen Aktienmärkte erlebten am 22. Januar eine Erholungsrallye, wobei der DAX die Gewinne anführte, nachdem US-Präsident Donald Trump seine Zollandrohungen gegen Europa zurückgenommen und eine friedliche Lösung des Grönland-Streits signalisiert hatte. Der Artikel hebt fünf wichtige Punkte für Anleger hervor: positive Dynamik an den US- und asiatischen Märkten, EZB-Protokolle mit Hinweisen auf die Zinsentwicklung, die Rede von Bundeskanzler Merz in Davos und die Quartalsergebnisse von Intel vor dem Hintergrund der Unternehmensumstrukturierung.
Der kanadische Premierminister Mark Carney forderte in seiner Rede in Davos mittelgroße Länder dazu auf, eine neue Weltordnung zu schaffen, um das von den USA dominierte System zu ersetzen, und betonte dabei die Notwendigkeit politischer Entschlossenheit, um protektionistische Tendenzen zu überwinden. Der Artikel analysiert Kanadas bisherige Versuche, den Handel durch Abkommen mit der EU und dem CPTPP zu diversifizieren, und hebt hervor, wie geografische und politische Zwänge trotz Carneys diplomatischer Bemühungen gegenüber China und anhaltender Herausforderungen mit Großbritannien und den WTO-Reformen weiterhin den Fortschritt einschränken.
Die Schweizer und US-Aktienmärkte schlossen mit Verlusten, da geopolitische Spannungen und die Vorsicht der Anleger den Handel dominierten. Der SMI fiel um 0,61 %, wobei Holcim nach einer Herabstufung durch Goldman Sachs die schlechteste Performance verzeichnete, während Swisscom zulegte. Die Silberpreise erreichten aufgrund der Nachfrage nach sicheren Anlagen Rekordhöhen von über 100 USD/Unze. Die Wall Street stand unter Druck aufgrund der enttäuschenden Aussichten von Intel und der Unsicherheit hinsichtlich der Politik der Fed. An den Devisenmärkten schwächte sich der Dollar ab, während der Schweizer Franken stark blieb, was die anhaltende Unsicherheit an den Märkten trotz einer vorübergehenden Entspannung der geopolitischen Lage in Grönland widerspiegelte.
Das Zollabkommen zwischen Taiwan und den USA soll die Geschäftsbeziehungen stärken und neue Möglichkeiten für die Lieferkette der taiwanesischen Technologiebranche eröffnen. Experten sagen, dass das Abkommen Taiwan dabei helfen wird, seine Industrien zu diversifizieren und den Unternehmen die dringend benötigte Sicherheit zu geben. Das Abkommen wurde als „solider” Pakt beschrieben, der unter schwierigen Umständen erzielt wurde, wobei trotz der anhaltenden regionalen Spannungen mit China positive wirtschaftliche Aussichten für Taiwan prognostiziert werden.
Die US-Expertin Claudia Franziska Brühwiler analysiert Donald Trumps Auftritt beim Weltwirtschaftsforum in Davos, wobei sie seinen respektlosen Ton gegenüber europäischen Staats- und Regierungschefs hervorhebt und darauf hinweist, dass seine aggressive Rhetorik auf innenpolitische Schwäche hindeutet. Die Amerikanistin von der Universität St. Gallen interpretiert Trumps Verhalten als Zeichen dafür, dass er unter Druck steht und nach Kontrolle strebt, wobei sie insbesondere sein Interesse an Grönland erwähnt.

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